EC Reinswald auf Rai Sport + (neue Sendezeit)
Übermorgen, am Donnerstag, 18. März, wird auf Rai Sport + um 17.55 Uhr ein einstündiger Beitrag zu den Europacup-Rennen in Reinswald ausgestrahlt.
(2.435 - 1.595m)
Übermorgen, am Donnerstag, 18. März, wird auf Rai Sport + um 17.55 Uhr ein einstündiger Beitrag zu den Europacup-Rennen in Reinswald ausgestrahlt.
Zweimal fehlten dem Österreicher Joachim Puchner in der vergangenen Woche wenige Hundertstel Sekunden auf einen Europacup-Sieg in Reinswald. Beim heutigen abschließenden Super-G der Europacup-Woche ließ der 22-Jährige seinen Konkurrenten aber keine Chance. Hagen Patscheider aus Langtaufers war als Fünfter bester Südtiroler und gleichzeitig auch des italienischen Teams.
Nach zwei Siegen in Folge für die italienische Mannschaft, stieg heute beim abschließenden Super-G auf der Reinswalder Plankenhornpiste ein Österreicher auf das höchste Treppchen des Siegerpodests. Joachim Puchner, in der Abfahrt Zweiter und auf Rang drei in der gestrigen Super-Kombi, stellte in 1:36.23 Bestzeit auf der 2850 Meter langen Rennstrecke auf. Mit 17/100 Sekunden Rückstand auf Platz zwei landete der Schweizer Ami Oreiller, vor seinem Landsmann Marc Gisin (+0,26).
Puchner gelang es bei strahlendem Sonnenschein, aber frostigen Temperaturen um -12° Celsius am besten, den Schwung in die vielen flachen Passagen der Plankenhornpiste mitzunehmen. Damit stellte der Sieger einmal mehr seine guten Gleiter-Qualitäten unter Beweis. Auch die Sprünge, die heute überraschend weit gingen, meisterte der Österreicher sehr geschickt.
Bester Südtiroler unter den 96 Teilnehmern aus 13 Nationen war auf Platz fünf Hagen Patscheider. Der Langtauferer, der mit Startnummer zwei ins Rennen ging, war 0,43 Sekunden langsamer als Sieger Puchner. Mit Mirko Deflorian und Silvano Varettoni platzierten sich zwei weitere „Azzurri“ in den Top-Ten. Andy Plank (Sterzing), der vorgestern die erste Super-Kombi gewonnen hatte, wurde heute 14., Michael Gufler aus Pfelders fuhr auf Rang 18.
„Es war wieder eine tolle Veranstaltung und ich bin sehr glücklich darüber, dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist. Ich möchte mich bei den vielen freiwilligen Helfern bedanken, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Und natürlich bei den Sponsoren, deren Unterstützung für uns überlebenswichtig ist“, sagte OK-Chef Konrad Stauder im Anschluss an den abschließenden Super-G.
Die Stimmen zum Rennen
Joachim Puchner, Sieger: Audiodatei Puchner
Heute habe ich von Beginn an ein super Gefühl gehabt. In den letzten Tagen war es immer sehr knapp, Gott sei Dank hat es heute gereicht und deshalb bin ich natürlich sehr zufrieden. Mir ist es glaube ich gut gelungen, einen guten Mix aus voll attackieren, den Ski laufen lassen, nicht zu rund zu fahren und nicht direkt zu fahren, also einfach eine gute Linie zu finden. Beim Europacupfinale hoffe ich, dass es ähnlich gut geht, wie hier in Reinswald.
Hagen Patscheider, Fünfter und bester „Azzurro“: Audiodatei Patscheider
Ich habe heute eine diskrete Fahrt gezeigt und ein gutes Rennen gemacht. Die Schwierigkeiten heute waren die Sprünge, die doch sehr weit gegangen sind. Aus Reinswald nehme ich die Erkenntnis mit, dass ich mich gut zurückgemeldet habe. Ich hatte heuer einige Verletzungen, und nun geht es Schritt für Schritt wieder nach oben.
Die Ergebnisse des Europacup-Super-G in Reinswald, 5. März 2010:
1. Joachim Puchner (AUT) 1:36.23 Min.
2. Ami Oreiller (SUI) +0,17 Sek.
3. Marc Gisin (SUI) +0,26
4. Björn Sieber (AUT) +0,42
5. Hagen Patscheider (ITA/Langtaufers) +0,43
6. Hannes Wagner (GER) +0,45
7. Christian Spescha (SUI) +0,57
8. Maxence Muzaton (FRA) +0,59
9. Philipp Schörghofer (AUT) +0,63
10. Mirko Deflorian (ITA) +0,75
Silvano Varettoni (ITA) +0,75
Gestern stieg in Reinswald der Sterzinger Andy Plank auf das höchste Treppchen, heute war es sein Teamkollege Paolo Pangrazzi. Nach dem ersten Durchgang, einem Super-G, an zweiter Stelle fuhr der Athlet aus Madonna di Campiglio auch im Slalom fehlerlos und feierte in 2:26.74 Minuten den ersten Europacupsieg seiner Karriere. Riccardo Tonetti aus Bozen wurde hervorragender Vierter.
Auch die zweite Super-Kombi in Reinswald ging an einen Athleten der italienischen Nationalmannschaft. Heute war es Paolo Pangrazzi aus Madonna di Campiglio, der mit der Umstellung von den langen Abfahrtsskiern auf die kurzen Slalomskier am besten zurecht kam. Nach dem Super-G lag Pangrazzi noch hinter Hannes Wagner aus Deutschland an zweiter Stelle. Mit einer fehlerlosen Fahrt im Slalom holte sich Pangrazzi in 2:26.74 den ersten Europacupsieg seiner Karriere. Der Halbzeitführende Wagner – gestern noch Zweiter – landete nach einem schweren Fehler auf Rang 23.
Zweiter wurde der Franzose Mathieu Favre mit einem Rückstand von 0,05 Sekunden. Er lag nach dem Super-G an 15. Stelle und katapultierte sich noch auf das Stockerl. Der lachende Dritte heißt Joachim Puchner (+0,10). Der Österreicher stieg heute zum zweiten Mal in dieser Woche in Reinswald auf das Podest, am Dienstag hatte er die Abfahrt an zweiter Stelle beendet.
Das beste Ergebnis seiner Karriere erzielte der Bozner Riccardo Tonetti, der als Vierter knapp am Podium vorbeischrammte. Mit Michael Gufler (8./+0,36) landete ein zweiter Südtiroler in den Top-Ten, der gestrige Sieger Andy Plank wurde heute Elfter (+0,56).
Morgen endet die Sarner Europacup-Woche mit dem Super-G. Der Start erfolgt um 9.30 Uhr. Insgesamt waren heute 96 Athleten aus 13 Nationen am Start.
Die Stimmen zum Rennen
Paolo Pangrazzi (ITA), Sieger: Interview_Pangrazzi (ital.)
Ich bin sehr glücklich. Ein solches Resultat hat es gebraucht, um die Saison gut abzuschließen. Das tut gut für die Moral gut. Morgen möchte ich beim Super-G vorne dabei sein, um diese Europacup-Woche in Reinswald gut in Erinnerung zu behalten. Nach dem heutigen Super-G habe ich schon geglaubt, dass ich vorne mitfahren kann, denn ich bin kein schlechter Slalomläufer. Dass es zum Sieg reicht, das hätte ich allerdings nicht gedacht.
Joachim Puchner (AUT), Dritter: Interview Puchner
Reinswald liegt mir sehr, ich habe hier schon den zweiten Podestrang erreicht. Allerdings habe ich mit den Hundertstel Sekunden ein bisschen Pech, denn in der Abfahrt waren es 2/100 Sekunden, heute in der Super-Kombi sind es 10/100. Es liegt mir, aber ein bisschen was fehlt noch. Morgen ist noch der Super-G und ich hoffe, dass ich dann das bisschen Glück habe, um ganz oben zu stehen.
Riccardo Tonetti (ITA), Vierter und bester Südtiroler: Interview Tonetti
Das ist mein bestes Ergebnis im Europacup. Im letzten Jahr bin ich einmal Elfter geworden. Ich bin überglücklich, alles hat bestens geklappt. Nach dem Super-G war ich 17. und im Slalom hatte ich einen guten Lauf, der mir schlussendlich den vierten Rang gebracht hat. Ich gönne Paolo, meinem Mannschaftskollegen diesen Sieg sehr, deshalb bin ich auch nicht traurig, dass es für mich nicht zu einem Platz auf dem Podium gereicht hat.
Die Ergebnisse der zweiten Europacup Super-Kombi in Reinswald, 4. März 2010:
1. Paolo Pangrazzi (ITA) 2:26.74 Min.
2. Mathieu Faivre (FRA) +0,05 Sek.
3. Joachim Puchner (AUT) +0,10
4. Riccardo Tonetti (ITA/Bozen) +0,22
5. Marc Digruber (AUT) +0,26
6. Philipp Schörghofer (AUT) +0,28
7. Alexis Pinturault (FRA) +0,32
8. Michael Gufler (ITA/Pfelders) +0,36
9. Daniel Ericsson (SWE) +0,44
10. Ami Oreiller (SUI) +0,55
Ergebnisliste Super-Kombi (komplett)
Einen knapp zwei Minuten langen Bericht hat es auf dem italienischsprachigen Bozner Fernsehsender VB 33 über die Abfahrt in Reinswald gegeben. Hier der Link: EC-Abfahrt in Reinswald auf VB33
Der Sterzinger Juniorenweltmeister Andy Plank hat heute bei idealen Wetterverhältnissen die Europacup Super-Kombi in Reinswald gewonnen. Der 20-Jährige katapultierte sich im Slalom in insgesamt 2:10.40 Minuten vom 28. Platz nach der Abfahrt auf das höchste Siegertreppchen. Auf dem zweiten Platz landete der Deutsche Hannes Wagner (+0,61 Sekunden), Dritter wurde der Schweizer Mauro Caviezel (+0,62).
Spannender hätte das zweite Europacuprennen auf der Reinswalder Plankenhornpiste nicht sein können. Nach der Abfahrt lag Andy Plank mit der hohen Startnummer 64 nach 1:29.92 Minuten an 28. Stelle. Die frühe Startnummer 3 im Slalom nützte Plank dann im Slalom perfekt aus. Der Sterzinger kämpfte sich durch den Stangenwald und schwang im Ziel nach 2:10.40 Minuten ab. Im Slalom stellte er in 40.48 Sekunden Laufbestzeit auf.
Für den jungen Südtiroler Athleten begann im Ziel nun das große Zittern, denn er musste noch mitansehen, wie sich die restlichen 27 Teilnehmer der Reihe nach die Zähne an Planks Topzeit ausbissen. Für Plank war der heutige Sieg der erste Triumph im Europacup. Den bisher größten Erfolg in seiner Karriere feierte der 20-jährige Sterzinger bei der Junioren-WM in Garmisch, als er in der Abfahrt die Goldmedaille gewann.
Auch der Zweite Hannes Wagner aus Deutschland stand bis heute im Europacup noch nie auf dem Siegertreppchen. Der 23-Jährige hatte in der Abfahrt nur den 23. Rang erreicht und ebenfalls die frühe Startnummer gut ausgenützt. An dritter Stelle folgt der Schweizer Mauro Cortella, der die Abfahrt an 10. Stelle beendet hatte. Auf Rang vier landete der österreichische Olympiateilnehmer Philipp Schörghofer mit einem Rückstand von 0,74 Sekunden.
Gute Nachrichten auch für Siegmar Klotz aus Pawigl bei Lana. Er hat im kommenden Winter einen Startplatz im Abfahrtsweltcup sicher. Insgesamt waren heute 94 Athleten aus 13 Nationen am Start.
„Reinswald ist bekannt für spannende Rennen. Vor zwei Jahren lagen im Super-G 45 Rennläufer innerhalb einer Sekunde. Ich freue mich für Plank, denn es ist toll, wenn gerade die jungen Athleten ihre Klasse aufblitzen lassen“, kommentierte OK-Chef Konrad Stauder den Rennausgang im Ziel.
Morgen wird die Europacupwoche im Sarntal mit einer weiteren Super-Kombi fortgesetzt. Diesmal besteht sie aus einem Super-G und einem Slalom. Der Start des Super-G erfolgt um 9.30 Uhr, der Slalom um 12.15.
Die Stimmen zum Rennen
Andy Plank, Sieger: Audiodatei Plank
Ich bin sprachlos. Mit der guten Startnummer hatte ich mir schon viel ausgerechnet, vielleicht einen Top-5-Platz. Aber dass ich hier gewinne, das ist ein Traum. Das ist mein erster Europacupsieg. Er gibt mir viel Motivation, um auch in Zukunft weiter hart zu arbeiten.
Hannes Wagner, Zweitplatzierter: Audiodatei Wagner
Ich habe gewusst, dass mit einem Rückstand von einer Sekunde noch viel möglich ist und mit der frühen Startnummer habe ich die optimalen Pistenverhältnisse super ausgenützt. Danach hat die Piste, die zwar optimal präpariert war, trotzdem ein bisschen nachgelassen. Somit hat sich das Pech in der Abfahrt als Glück für den Slalom erwiesen.
Die Ergebnisse der Europacup Super-Kombi in Reinswald, 3. März 2010:
1. Andy Plank (ITA) 2:10.40 Minuten
2. Hannes Wagner (GER) +0,61 Sekunden
3. Mauro Caviezel (SUI) +0,62
4. Philipp Schörghofer (AUT) +0,73
5. Paolo Pangrazzi (ITA) +0,74
6. Alexis Pinturault (FRA) +0,77
7. Björn Sieber (AUT) +1,11
8. Bernhard Graf (AUT) +1,33
9. Daniel Ericsson (SWE) +1,48
Marc Gisin (SUI) +1,48
Die komplette Ergebnisliste Super-Kombi finden Sie hier!
Ein neues Siegergesicht auf dem Podest gab es heute bei der Abfahrt in Reinswald. Der Schweizer Cornel Züger feierte nach einem Hundertstelkrimi seinen ersten Triumph im Europacup – ausgerechnet auf der längsten Piste im Europacupzirkus. Einen hervorragenden fünften Platz gab es für Siegmar Klotz aus Lana.
Züger kam nach 2:16.08 Minuten ins Ziel und war damit eine Hundertstel Sekunde schneller als der gestrige Trainingsschnellste Joachim Puchner (Österreich). Puchner fuhr fast exakt die selbe Linie wie im gestrigen Training, war 0,01 Sekunden langsamer als gestern und wurde heute somit Zweiter. Auf Rang drei klassierte sich der Schweizer Vitus Lüönd mit einem Rückstand von 0,42 Sekunden auf Sieger Züger. Damit bestätigte Lüönd sein gutes gestriges Trainingsergebnis – auch da war er als Dritter ins Ziel gekommen.
Bei strahlendem Sonnenschein auf der 3650 Meter langen Plankenhornpiste in Reinswald erreichte Siegmar Klotz aus Pawigl bei Lana das beste Ergebnis aus Südtiroler Sicht. Der 22-Jährige wurde in 2:16.99 Minuten Fünfter. Klotz hat in der heurigen Saison schon eine Europacup-Abfahrt gewonnen, und zwar Ende Jänner in Les Orres. Im französischen Skigebiet fuhr der Etschtaler bei einer weiteren EC-Abfahrt auf den zweiten Rang und Mitte Jänner stand Klotz als Dritter am Patscherkofel bei Innsbruck ebenfalls auf dem Podest.
Mit Silvano Varettoni (7.), Massimo Penasa (8.) und Mirko Deflorian (9.) klassierten sich drei weitere „Azzurri“ unter den Top-Ten. Insgesamt waren heute 98 Athleten aus 14 Nationen am Start. Morgen wird die Europacupwoche mit der ersten von zwei Super-Kombis fortgesetzt. Um 10 Uhr erfolgt der Start in der Abfahrt, für 13 Uhr ist der Slalom angesetzt.
Die Stimmen zum Rennen:
Cornel Züger, der Sieger:
Ich bin natürlich super zufrieden, wenn man gewinnt ist es immer schön. Die Piste war in einem sensationellen Zustand und meine Fahrt war nahezu fehlerlos, ohne größere Schwierigkeiten. Ich komme immer sehr gerne ins Sarntal, es ist ein wirklich gut organisiertes Rennen. An den kommenden Rennen nehme ich nicht mehr teil, weil ich heute zu den Wettbewerben nach Kvitfjell fliege.
Siegmar Klotz, bester Südtiroler (Platz 5):
Mit der Fahrt und meiner heutigen Leistung bin ich sehr zufrieden. Die Piste war perfekt und auch die Sicht war für mich kein Problem, vielleicht bin ich an manchen Stellen ein bisschen zu schön gefahren. Aber ein fünfter Platz im Europacup ist immer sehr gut. In der Kombi wird es schwierig, da ich sehr weit hinten starten muss. Im Super-G am Freitag werde ich wieder schauen gut zu fahren.
Die Ergebnisse der Europacup-Abfahrt in Reinswald, 2. März 2010:
1. Cornel Züger (SUI) 2:16.08
2. Joachim Puchner (AUT) +0,02 Sekunden
3. Vitus Lüönd (SUI) +0,42
4. Christian Spescha (SUI) +0,45
5. Siegmar Klotz (Lana/ITA) +0,91
6. Ami Oreiller (SUI) +1,11
7. Silvano Varettoni (ITA) +1,15
8. Massimo Penasa (ITA) +1,31
9. Mirko Deflorian (ITA) +1,35
10. Jonas Fravi (SUI) +1,42
Die Ergebnisliste (komplett) und die Startliste der morgigen Abfahrt der Super-Kombi finden Sie hier!
Am heutigen Montag wurde im Rahmen der Europacupwoche auf der Plankenhornpiste in Reinswald das erste und einzige Abfahrtstraining absolviert. Der Österreicher Joachim Puchner war dabei in 2:16.09 Minuten der Trainingsschnellste, vor Siegmar Klotz aus Lana (+0,31 Sekunden) und dem Schweizer Vitus Lueoed (+0,42). Alle Ergebnisse finden Sie hier!
Morgen wird in Reinswald schon das erste von vier Rennen, die Abfahrt, ausgetragen. Die Startlisten finden Sie hier!
Foto: Hannes Thaler
Wenn am kommenden Sonntag, 28. Februar die 21. Olympischen Winterspiele zu Ende gehen, beginnt für das OK-Team in Reinswald erst so richtig die Arbeit. Ab dem 1. März stehen im Sarner Skigebiet nämlich vier Europacup-Rennen auf dem Programm.
Bereits zum sechsten Mal organisiert der Skiclub Sarntal in Reinswald die Europacupwoche. Waren in den Jahren 2005 und 2006 die Frauen in den schnellen Disziplinen am Start, so sind es seit drei Jahren und heuer zum vierten Mal die Männer. Üblicherweise wurden bisher auf der 3650 Meter langen Plankenhornpiste im Sarner Skigebiet immer drei Rennen organisiert, heuer findet in Reinswald sogar ein vierter Wettkampf statt. Jene Super-Kombi, die im französischen Les Orres abgesagt werden musste, wird im Sarntal nachgeholt. „Für mich ist das ein großer Vertrauensbeweis von Seiten des Internationalen Skiverbandes FIS“, sagt dazu OK-Chef Konrad Stauder, der mit seinen 80 Helfern für eine perfekte Organisation der Veranstaltung sorgen wird.
Bereits am Dienstag der erste Wettkampf
Eröffnet wird die Europacup-Woche am Montag mit dem Training, am Dienstag steht mit der Abfahrt schon der erste Wettkampf an. Am Mittwoch, 3. März steht die Super-Kombi auf dem Programm, die sich aus Abfahrt und Slalom zusammensetzt. Am Donnerstag geht die Europacup-Woche mit der zweiten Super-Kombi weiter, diesmal allerdings bestehend aus einem Super-G-Lauf und einem Slalom. Abgeschlossen wird die Europacup-Woche in Reinswald traditionsgemäß mit dem Super-G, der im Gegensatz zu allen anderen Rennen nicht um 10 Uhr, sondern eine halbe Stunde um 9.30 Uhr beginnen wird. Beide Slalomläufe der Super-Kombis beginnen hingegen jeweils um 13 Uhr.
120 Athleten aus 17 Nationen
Eine Neuheit gibt es heuer in Sachen Rennpiste. Der Slalomstart wurde weiter nach oben verlegt, sodass die Piste nun rund 150 Meter länger ist und daher noch selektiver sein dürfte. Unverändert hingegen die Plankenhornpiste, die mit 3650 Metern Länge nur von der Abfahrtsstrecke in Wengen (4400 Meter) übertroffen wird und aus diesem Grund den rund 120 erwarteten Athleten aus 17 Nationen alles abverlangen wird. Darunter werden sich einige Olympiateilnehmer kleinerer Nationen befinden und natürlich auch die Nachwuchsfahrer der „großen“ Skinationen. So ist beispielsweise in Reinswald vor zwei Jahren der Stern von Olympiateilnehmer Dominik Paris aufgegangen, der im Super-G als Nobody mit der Startnummer 94 Fünfter wurde. Auch der Schweizer Carlo Janka oder Georg Streitberger aus Österreich standen in Reinswald bereits auf dem Podest. Und mit Sicherheit ist im Sarntal der eine oder andere Star von morgen oder übermorgen am Start.
Das Programm:
Sonntag, 28. Februar
18.00 Mannschaftsführersitzung und Eröffnungsfeier
Montag, 1. März
10.00 Training
Dienstag, 2. März
10.00 Abfahrt
Mittwoch, 3. März
Super-Kombi I
10.00 Abfahrt
13.00 Slalom
Donnerstag, 4. März
Super-Kombi II
10.00 Super-G
13.00 Slalom
Freitag, 5. März
9.30 Super-G
Nachdem wir von der FIS ein Rennen mehr zugesprochen bekommen haben, mussten wir auch unsere Broschüre abändern. Hier kann die überarbeitete Broschüre downgeloadet werden.
Großer Vertrauensbeweis von Seiten des Internationalen Skiverbandes (FIS): Weil in Les Orres in Frankreich eine Europacup-Superkombi ausgefallen ist, wird diese bei der Europacupwoche in Reinswald nachgeholt. Im Sarner Skigebiet werden deshalb heuer vier (!) Europacuprennen gefahren.
Deshalb musste OK-Chef Konrad Stauder auch das Programm abändern. Nach dem Abfahrtstraining am Montag, 1. März, kommt es bereits am Dienstag, 2. März zur Europacup-Abfahrt. Am Mittwoch, 3. März wird auf der Plankenhornpiste in Reinswald die Superkombi, bestehend aus einem Abfahrtslauf und einem Slalomdurchgang durchgeführt. Am 4. März steht eine zweite Superkombi auf dem Programm, setzt sich allerdings aus einem Super-G und einem Slalomdurchgang zusammen. Am Freitag, 5. März kommt dann planmäßig der Super-G zur Durchführung.
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