In Reinswald hält man am traditionellen Renn-Programm fest
Zum achten Mal wird vom 6. bis zum 10. Februar die zweitwichtigste Rennserie im Alpinen Skisport in Reinswald Halt machen. Für die Nachwuchsfahrer geht es auf der Plankenhornpiste um wichtige Punkte, um einen Startplatz für den Weltcup zu ergattern.
Auch heuer hält man im Sarner Skigebiet am bewährten Rennprogramm fest. Nach zwei Trainingstagen am Montag, 6. Februar und Dienstag, 7. Februar geht am Mittwoch (8. Februar) der Klassiker über die Bühne. Dann nämlich wird auf dem „Sattele“ auf einer Meereshöhe von 2460 Metern die Abfahrt gestartet. Auf einer Länge von 3650 Metern geht es ins Ziel, das bei der Talstation des Skigebiets Reinswald liegt (1500 Meter Meereshöhe).
Einen Tag später, am Donnerstag, 9. Februar findet indessen die Super-Kombination statt – wohl zum letzten Mal, denn die FIS will diese Disziplin abschaffen. Der Freitag, 10. Februar steht unterdessen ganz im Zeichen des Super-G, der den Abschluss der Reinswalder Europacup-Woche bildet.
Im Vorjahr hatte Erik Fisher aus den USA in der Abfahrt die Nase vorn, in der Super-Kombi gewann der Österreicher Bernhard Graf und im Super-G hatte der Schwede Hans Olsson die Nase vorn. Mit Ambrosi Hoffmann schaffte es beim bisher letzten Rennen im Sarntal der Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Turin 2006 als Achter in die Top Ten. Das beweist, welch hohen Stellenwert die Europacuprennen in Reinswald auch bei arrivierten Athleten haben.
Vor zwei Jahren drückte Joachim Puchner den Europacup-Rennen in Reinswald seinen Stempel auf, als er drei Mal auf das Podium kam. Mittlerweile gehört der 24-jährige Österreicher zu den ganz Großen im Weltcup, denn allein heuer hat er vier Top-Ten-Ergebnisse zu Buche stehen.
Was den heurigen Europacup in den schnellen Disziplinen angeht, so wurden erst insgesamt vier Rennen in den Speed-Disziplinen ausgetragen. Zwei Mal machte die Rennserie in Val d’Isere Halt, bevor es nach Altenmarkt-Zauchensee ging.
Bei den beiden Abfahrten in Frankreich hatte jeweils der Österreicher Johannes Kröll die Nase vorn. Bei den „Azzurri“ kam Mattia Casse hingegen am besten zurecht, denn er schaffte es zwei Mal als Dritter auf das Podest. In Altenmarkt-Zauchensee gewann Josef Ferstl aus Deutschland die erste von zwei Abfahrten. Zweiter wurde Lokalmatador Florian Scheiber, vor Alexandre Bouillot aus Frankreich. Bester der „Azzurri“ war Paolo Pangrazzi, der in Österreich 12. wurde. Die zweite Abfahrt gewann indessen erneut Johannes Kröll, der deshalb auch in Reinswald zum großen Favoriten zählt.
Vielleicht gelingt es heuer aber einem Athleten wieder einmal gleich alle drei Rennen zu gewinnen. So wie 2007, als es in Reinswald nur einen Sieger gab, nämlich Johan Clarey aus Frankreich.
Das Programm der Sarner Europacupwoche:
Sonntag, 5. Februar 2012
18 Uhr: Team-Captains-Meeting
19 Uhr: Eröffnungsfeier im Dorfhaus von Reinswald
Montag, 6. Februar 2012
10 Uhr: 1. Training Abfahrt
Dienstag, 7. Februar 2012
10 Uhr: 2. Training Abfahrt
Mittwoch, 8. Februar 2012
10 Uhr: Abfahrt
Donnerstag, 9. Februar 2012
10 Uhr: Abfahrt, Super-Kombi
13 Uhr: Slalom, Super-Kombi
Freitag, 10. Februar 2012
9.30 Uhr: Super-G
















